Portfolio-Seite
Wenn das Haus, die Küche oder die Aussicht das Argument ist — und die Bilder auch im Funkloch sofort stehen müssen.
Im EinzelnenFür Betriebe in Tegernsee, Rottach-Egern, Bad Wiessee und Gmund — vier Gemeinden an einem See, mit einer Kundschaft, die genauer hinsieht als anderswo im Landkreis.
Rund fünftausend Menschen im Tegernseer Tal leben unmittelbar vom Tourismus — etwa jeder Vierte. Das ist die Zahl, aus der sich fast alles ableiten lässt, was eine Website hier leisten muss.
Der naheliegende Schluss ist der falsche. Es geht nicht nur um Hotels und Wirtshäuser. Am Gast hängen auch die Betriebe, die nie einen Gast sehen: Landwirte, Bäckereien und Käsereien, die die Häuser beliefern, Wäschereien, die für sie waschen, und ein Handwerk, das zu großen Teilen von Umbauten, Instandhaltung und Saisonvorbereitung dieser Häuser lebt. Wer im Tal ein Gewerbe hat, hat mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Hotel als Kunden.
Für eine Website ändert das die Aufgabe von Grund auf. Die Seite einer Wäscherei am Tegernsee richtet sich nicht an Urlauber, sondern an die Hausdame eines Hotels, die einen zuverlässigen Partner für die Saison sucht. Solche Seiten brauchen keine Stimmungsbilder vom See, sondern Kapazitäten, Abholzeiten, Ansprechpartner und den Beleg, dass man im August nicht zusammenbricht. Das ist eine B2B-Seite in touristischer Umgebung — und sie wird fast immer so gebaut, als wäre sie eine Gästeseite.
Bei den Häusern selbst liegt die Aufgabe anders, aber ebenso eng. Ein Hotel in Rottach-Egern oder Bad Wiessee wird heute zuerst auf einem Buchungsportal gefunden und erst danach unter seinem eigenen Namen gesucht. Genau dieser zweite Schritt entscheidet über die Marge: Wer die Direktbuchung nicht gewinnt, zahlt sie als Provision. Die eigene Website konkurriert deshalb nicht mit dem Haus nebenan, sondern mit dem Portal, über das der Gast gerade gekommen ist — und sie gewinnt nur, wenn sie schneller lädt, mehr zeigt und den Weg zur Anfrage kürzer macht als das Portal.
Dazu kommt der Anspruch. In einem Tal, in dem Häuser um zahlungskräftige Gäste werben, ist eine Website mit verrutschtem Layout auf dem Handy kein Schönheitsfehler, sondern eine Aussage über das Haus. Das gilt in Gmund am Nordufer nicht anders als in Rottach-Egern am Südende: Die vier Gemeinden unterscheiden sich in der Größe, kaum aber in dem, was ihre Betriebe von einer Seite brauchen. Deshalb steht hier eine Seite für das Tal und nicht vier Fassungen derselben Seite mit ausgetauschtem Ortsnamen.
Von Miesbach nach Gmund sind es rund fünfzehn Kilometer, nach Rottach-Egern rund achtzehn. Der Unterschied zwischen dem nächsten und dem entferntesten Punkt des Tals beträgt ein paar Minuten.
Das ist mehr als eine Wegbeschreibung. Es heißt, dass ein Termin in Bad Wiessee genauso selbstverständlich stattfindet wie einer in Gmund, und dass ich nicht abwäge, ob sich die Fahrt für eine halbe Stunde lohnt. Für einen Betrieb im Tal ist das der praktische Unterschied zu einer Agentur, die aus München oder Rosenheim anreist und die Fahrt entweder abrechnet oder vermeidet.
In der Gastronomie und Hotellerie kommt hinzu, dass Termine sich nach dem Betrieb richten müssen und nicht umgekehrt. Ein Wirt hat vormittags Zeit und abends nicht. Wer zwanzig Minuten entfernt sitzt, kann sich danach richten; wer neunzig Minuten entfernt sitzt, schlägt Videokonferenzen vor.
Was ein Termin bringt, das ein Telefonat nicht bringt: Ich sehe das Haus, die Stube, die Terrasse und die Aussicht, um die es später auf der Seite geht. Und wenn brauchbare Aufnahmen fehlen, entsteht daraus gleich der nächste Termin, statt eines Hinweises, man möge doch selbst fotografieren.
Unter meinen veröffentlichten Projekten ist kein Hotel und kein Wirtshaus. Ich schreibe das hin, weil Sie es ohnehin sehen würden — und weil eine Referenzliste, die sich passend redet, in einem Tal, in dem man sich kennt, schneller auffliegt als anderswo.
Was ich vorweisen kann, ist die Arbeitsweise. Für Arslan Tiefbau in Miesbach entstand eine Seite, die zwei völlig verschiedene Leserschaften trennt statt sie zu mischen — dieselbe Aufgabe wie bei einem Betrieb, der Gäste und Hotels gleichzeitig ansprechen muss. Für Turtle Armoring habe ich einen bildlastigen Produktauftritt so gebaut, dass er trotz dreizehn Bildern in einem Fünftel einer Sekunde steht — die technische Frage, an der Hotelseiten regelmäßig scheitern.
Das erste Haus im Tal bekommt dafür einen Preis, der diesem Umstand entspricht. Sagen Sie mir, was Ihr Haus braucht, und ich sage Ihnen ehrlich, ob ich der Richtige dafür bin.
Wenn das Haus, die Küche oder die Aussicht das Argument ist — und die Bilder auch im Funkloch sofort stehen müssen.
Im EinzelnenEine gewachsene Seite neu bauen, ohne die Sichtbarkeit zu verlieren, die über Jahre entstanden ist.
Im EinzelnenDamit Gäste Sie unter Ihrem eigenen Namen finden und nicht nur über ein Portal, das an jeder Buchung mitverdient.
Im EinzelnenVon der ersten Nachricht bis zur fertigen Seite vergehen in der Regel ein bis drei Wochen. Ihr Aufwand dabei: ein Gespräch und zwei Rückmeldungen.
20–30 Minuten am Telefon oder bei Ihnen vor Ort. Was Sie anbieten, wen Sie erreichen wollen und wonach diese Leute suchen. Kostenlos und unverbindlich.
Sie bekommen Umfang, Termin und Preis schriftlich. Eine Zahl, keine Stundenschätzung. Erst wenn Sie zusagen, fange ich an.
Aufbau, Texte und Bilder — das meiste übernehme ich. Sie sehen den Zwischenstand über einen privaten Link und sagen, was noch anders soll.
Die Seite geht auf Ihre Domain, wird bei Google angemeldet und mit Ihrem Unternehmensprofil verknüpft. Danach eine kurze Einweisung — die Zugänge liegen bei Ihnen.
Erzählen Sie mir, wen Sie erreichen wollen. Das Erstgespräch ist kostenlos und dauert selten länger als eine halbe Stunde — danach wissen Sie, was Ihre Seite kostet und wann sie online ist.