Handwerk & Bau

Websites für Handwerksbetriebe

Eine Handwerker-Website hat drei Aufgaben: Anrufe, Bewerbungen, Vertrauen. Alles andere ist Zugabe — und das meiste, was Handwerksbetriebe an ihren Seiten stört, entsteht daraus, dass jemand etwas anderes für wichtiger gehalten hat.

Die Aufgabe

Wer Ihre Seite aufruft, und warum.

Auf der Website eines Handwerksbetriebs treffen sich zwei Leute, die nichts miteinander zu tun haben — und beide entscheiden in weniger als einer Minute.

Der erste ist der Auftraggeber. Er hat ein konkretes Problem: eine Hofeinfahrt, einen Rohrbruch, einen Anbau. Er sucht nicht nach einem Betrieb, er sucht nach einer Telefonnummer und nach einem Grund, sie zu wählen. Was er dafür braucht, ist erstaunlich wenig: zu sehen, dass Sie das machen, was er braucht, dass Sie in der Nähe sind und dass andere vor ihm zufrieden waren. Danach ruft er an. Er füllt kein Formular aus — wer eine Frage hat, will eine Antwort, keine Empfangsbestätigung.

Der zweite ist der Bewerber, und er wird fast immer vergessen. Handwerksbetriebe im Landkreis konkurrieren härter um Personal als um Aufträge. Der Geselle, der wechseln will, schaut sich die Website an, bevor er anruft — und wenn dort nichts über Arbeit, Team und Ausbildung steht, hat er seine Antwort. Eine eigene Karriereseite bedeutet außerdem, bei „Job Tiefbau Miesbach" gefunden zu werden statt nur bei „Tiefbau Miesbach". Das sind zwei verschiedene Suchen mit zwei verschiedenen Ergebnislisten.

Und das dritte ist Vertrauen, das bei den meisten Betrieben längst existiert — nur an der falschen Stelle. Die Bewertungen sind da, die Referenzen sind da, die Leute sind zufrieden. Nur findet das alles auf einer Plattform statt, die dem Betrieb nicht gehört und die er nicht gestalten kann. Die Aufgabe ist deshalb selten, etwas Neues zu behaupten. Sie besteht darin, das Vorhandene an eine Stelle zu bringen, an der es arbeitet.

Der Befund

Woran die meisten Handwerker-Seiten scheitern.

Das ist kein Vorwurf an die Betriebe. Es sind fast immer Entscheidungen, die jemand anders getroffen hat — und die zum Zeitpunkt der Entscheidung vernünftig aussahen.

Die Telefonnummer steht im Fußbereich. Manchmal als Bild, damit sie „nicht von Spam-Robotern gefunden wird" — dann lässt sie sich auf dem Handy nicht antippen. Wer mit nassen Händen oder auf einer Baustelle sucht, tippt keine elf Ziffern ab.

Auf dem Handy schiebt sich etwas seitlich aus dem Bild. Das ist auf Handwerker-Seiten der häufigste Mangel überhaupt, und er fällt am Schreibtisch nie auf, weil dort alles passt. Auf 390 Pixeln Breite — der schmalsten verbreiteten Handygröße — sieht dieselbe Seite oft aus, als sei sie zerbrochen.

Vier Gewerke stehen auf einer Seite. Erdarbeiten, Kanalbau, Pflaster, Garten — alles in einem Absatz. Eine Seite, die vier Themen gleichzeitig behandelt, rankt für keines davon. Vier Seiten mit je einem klaren Thema haben vier Chancen.

Die Bilder sind gekauft. Ein Symbolbild mit einem lächelnden Mann vor einem fremden Bagger belegt nichts. Zwanzig eigene Aufnahmen fertiger Arbeiten belegen alles — und kosten nur die Mühe, das Handy auf der Baustelle einmal hochzuhalten.

Und die Seite verlangt Pflege, die niemand leistet. Ein Redaktionssystem mit monatlichen Aktualisierungen, ein Blog, ein Newsletter. Ein Betrieb hat abends Besseres zu tun, als eine Website zu bedienen. Was Aufmerksamkeit verlangt, wird nach zwei Monaten nicht mehr angefasst — und sieht dann schlechter aus als gar nichts.

Der Ansatz

Was ich stattdessen mache.

Der Anruf liegt auf jeder Seite eine Berührung entfernt. Als echter Telefonlink, nicht als Bild, nicht nur im Fußbereich. Wenn ein Formular sinnvoll ist, kommt es dazu — aber nie anstelle der Nummer.

Mobil zuerst, und zwar geprüft. Ich messe bei 390 Pixeln Breite nach, ob sich etwas seitlich herausschiebt. Das ist eine Prüfung von zwei Minuten, die fast nie gemacht wird.

Ein Gewerk, eine Seite. Was der Betrieb trennt anbietet, wird getrennt gefunden. Das ist der einzige Hebel, der ohne laufende Arbeit wirkt.

Die Referenzgalerie ist der Beleg. Eigene Aufnahmen, jede mit beschreibendem Alternativtext — das hilft Menschen mit Screenreader und nebenbei der Bildersuche. Wenn brauchbare Bilder fehlen, fahre ich hin und mache sie.

Das Google-Unternehmensprofil wird verknüpft. Name, Anschrift und Telefonnummer stehen auf der Website zeichengleich zum Profil. Diese Übereinstimmung ist unspektakulär und einer der wenigen Punkte, an denen man lokale Sichtbarkeit tatsächlich selbst in der Hand hat. Die Bewertungssterne bleiben dabei dort, wo sie hingehören — im Profil, nicht als selbst vergebene Auszeichnung auf der eigenen Seite.

Und die Seite verlangt nichts von Ihnen. Kein Redaktionssystem, keine monatliche Gebühr, keine Erweiterungen, die aktualisiert werden wollen. Sie steht, sie lädt schnell, und in drei Jahren funktioniert sie noch — auch wenn Sie sie nie angefasst haben.

Ein Beispiel

Arslan Tiefbau, Miesbach.

Erdarbeiten, Kanalbau, Pflasterarbeiten und Gartengestaltung im Landkreis Miesbach. Genau der Fall von oben: zwei Leserschaften, ein Betrieb, und Vertrauen, das ausschließlich im Google-Profil lag.

Gebaut wurde das Bewertungssiegel im ersten Bild statt im Fußbereich, Tiefbau und Gartenbau auf je einer eigenen Seite, eine Galerie aus zwanzig eigenen Aufnahmen und eine Karriereseite. Kein Kontaktformular. Messbar am 17. August 2026: 57 KB HTML, die Startseite beginnt nach 0,24 Sekunden zu laden, kein waagerechter Überlauf bei 390 Pixeln, alle zwanzig Bilder mit Alternativtext.

Das sind keine Umsatzzahlen — die kann eine Website auch nicht versprechen. Es sind die Voraussetzungen dafür, dass jemand die Seite überhaupt findet und nicht vorher abspringt.

Startseite von Arslan Tiefbau: die Zeile „Wo andere graben schaffen wir Zukunft“ neben einem freigestellten Bagger auf rotem Grund, darunter das Google-Bewertungssiegel. Tiefbau · Miesbach

Arslan Tiefbau

Fallstudie lesen
Preis und Ablauf

Womit die meisten Betriebe anfangen.

Für einen Handwerksbetrieb ist der Onepager fast immer der richtige Einstieg: der ganze Betrieb auf einer Seite, Leistungen, Galerie, Kontakt — ohne ein Menü mit zwölf Punkten, das gepflegt werden will.

Reicht das nicht, weil mehrere Gewerke je eine eigene Seite brauchen oder weil eine Karriereseite dazukommt, wird daraus ein Relaunch — mit dem Unterschied, dass alte Adressen ihr Ziel behalten und der Betrieb bei Google nicht verschwindet.

In beiden Fällen gilt dasselbe: Sie bekommen Umfang, Termin und Preis schriftlich, als eine Zahl und nicht als Stundenschätzung. Erst wenn Sie zusagen, fange ich an. Von der ersten Nachricht bis zur fertigen Seite vergehen in der Regel ein bis drei Wochen, und Ihr Aufwand dabei ist ein Gespräch und zwei Rückmeldungen. Was am Ende steht, gehört Ihnen — Quelltext, Inhalte, Domain, ohne laufende Gebühr.

Wenn Sie im Landkreis sitzen, findet das Erstgespräch bei Ihnen im Betrieb statt. Bei einem Handwerksbetrieb klärt eine halbe Stunde in der Halle mehr als drei Telefonate.

Ablauf

In drei Wochen erreichbar.

Von der ersten Nachricht bis zur fertigen Seite vergehen in der Regel ein bis drei Wochen. Ihr Aufwand dabei: ein Gespräch und zwei Rückmeldungen.

  1. Schritt 01

    Erstgespräch

    20–30 Minuten am Telefon oder bei Ihnen vor Ort. Was Sie anbieten, wen Sie erreichen wollen und wonach diese Leute suchen. Kostenlos und unverbindlich.

  2. Schritt 02

    Angebot & Festpreis

    Sie bekommen Umfang, Termin und Preis schriftlich. Eine Zahl, keine Stundenschätzung. Erst wenn Sie zusagen, fange ich an.

  3. Schritt 03

    Umsetzung

    Aufbau, Texte und Bilder — das meiste übernehme ich. Sie sehen den Zwischenstand über einen privaten Link und sagen, was noch anders soll.

  4. Schritt 04

    Launch & Übergabe

    Die Seite geht auf Ihre Domain, wird bei Google angemeldet und mit Ihrem Unternehmensprofil verknüpft. Danach eine kurze Einweisung — die Zugänge liegen bei Ihnen.

Kontakt

Wer soll Sie
finden?

Erzählen Sie mir, wen Sie erreichen wollen. Das Erstgespräch ist kostenlos und dauert selten länger als eine halbe Stunde — danach wissen Sie, was Ihre Seite kostet und wann sie online ist.

Telefon 0172 2102707 E-Mail kontakt@yasin-atalar.de
Adresse Auf der Grün 56
83714 Miesbach
Erreichbar Montag bis Freitag, bis 21 Uhr

Ihre Angaben gehen direkt an mich. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Lieber vorher wissen, was passiert? Was im Erstgespräch besprochen wird.